Seit dem 16. März ticken die Uhren in unserer schönen Stadt anders. Unsere Kinder sind zu Hause, egal ob Groß oder Klein. Kindergärten und Schulen sind geschlossen, ganz viele Menschen sind im Homeoffice. Aber auch Kurzarbeit steht plötzlich an der Tagesordnung und selbstständige Unternehmer fangen nachvollziehbar an, Existenzsorgen zu haben.

Wir müssen mit unseren Schulkindern den Schulstoff zu Hause bearbeiten, während vielleicht noch ein Kleinkind um uns herum hüpft und der Homeoffice-Laptop da steht und mit Arbeit wartet. Ganz abgesehen von den Eltern, die in Berufen arbeiten, die nicht mit Homeoffice kompatibel sind und an die wir in diesen Tagen ganz besonders denken, weil sie entweder eine ganz andere Familienorga zu Hause zu stemmen haben oder aber tatsächlich als Ärzte oder Pfleger in der Versorgung der Kranken eingesetzt sind. Diesen Menschen zollen wir unseren größten Dank und Anerkennung!
Genauso wir unserer Feuerwehr, die wir alle in den letzten Tagen gehört haben, als sie mit Durchsagen durch unsere Straßen fuhren. Ein komisches Gefühl, welches sich dann ganz augenblicklich ausbreitet, wenn man dies hört.

Wir alle, egal in welcher Situation wir uns gerade befinden, machen eine schwere Zeit durch. Als Ehefrau eines Selbstständigen und Tochter eines Familienunternehmens weiß ich, was es momentan für unsere Friedrichsdorfer Unternehmen bedeutet. Auch wenn natürlich beispiellose Hilfen vom Bund angeboten werden, aber sie nehmen einem trotzdem nicht die Last von den Schultern mit den Gedanken, die man sich um alles macht.

Wir alle sitzen derzeit im gleichen Boot, als Familien, als Arbeitnehmer, als Selbstständige, als Arbeitgeber, als Alleinstehende, als Alleinerziehende, als ältere Menschen, aber alle mit unterschiedlichen Sorgen, wir können nicht viel tun, außer uns zu unterstützen und uns an die Regeln zu halten, damit diese Zeit ganz bald eine Ende findet.

Jeder kann seinen kleinen Beitrag dazu leisten. Wir können für Ältere einkaufen gehen, wir können uns gegenseitig Mut aussprechen.

Und wenn uns die Zeit es lässt, können wir den Frühling beobachten, dem Vogelzwitschern lauschen und die Sonnenstrahlen genießen, mit den Kindern Spiele spielen, für die wir sonst vielleicht nicht so viel Zeit haben, wir können mal wieder einen Brief schreiben oder alte Freunde anrufen, von denen wir lange nichts gehört haben, ein gutes Buch lesen und uns vielleicht tatsächlich auch mal langweilen. Vielleicht erdet es uns alle wieder ein Stück und lässt uns das Zusammentreffen in bestimmt wenigen Wochen wieder umso mehr genießen.

Ich persönlich empfinde die nun zweite physisch sitzungsfreie Woche immer noch unwirklich. Liebe ich es doch so sehr mit Menschen zusammenzutreffen, zuzuhören, nette Gespräche zu führen. Genauso wie die Gemeinschaft im Büro. Homeoffice ist toll und wichtig, Telefon- und Videokonferenzen sind auch zielführend, aber auf das echte Zusammentreffen mit Menschen und Kollegen freue ich mich jetzt schon wieder sehr!

Bis dahin unterstützen wir uns weiter. Unsere Friedrichsdorfer Händler haben Lieferservices eingerichtet, die wir unbedingt nutzen sollten und auch sonst sollten wir alles versuchen um uns zu unterstützen und zu entlasten. Lokal bestellen, lokal einkaufen!

Wenn wir als CDU-Fraktion etwas für Sie tun können, auf politischem Wege, aber auch auf dem persönlichen Wege, dann melden Sie sich gerne. Ich bin nach wie vor sehr gerne für Sie da! Sollten Sie auch nur die verrückteste Idee haben, ich helfe Ihnen sie umzusetzen. Oder auch nur eine kleine Hilfestellung. Ganz egal, wenn es der Sache dient und ich Ihnen damit helfen und Sie unterstützen kann, melden Sie sich gerne bei mir.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf,
ganz herzliche Grüße,
Ihre Katja Gehrmann

Vorheriger Beitrag