Friedrichsdorf. Die Corona-Pandemie hat durch den lang andauernden Lockdown zum Teil schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelhandel, die Gastronomie und auch die Vereine in Friedrichsdorf.
Durch die dauerhafte Schließung fallen die notwendigen Einnahmen weg, gleichzeitig müssen aber die laufenden Kosten, wie Miete, Strom, Wasser und das Personal weiterbezahlt werden. Manche stehen kurz vor der Insolvenz oder sogar vor dem Verlust ihres Eigentums.

Ideen sind gefragt

Bürgermeisterkandidatin Katja Gehrmann und die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Friedrichsdorf sehen hier dringenden Handlungsbedarf und möchten einen Plan erstellen. „Was wir allein nicht schaffen, das machen wir jetzt zusammen,“ sagt Bürgermeisterkandidatin Katja Gehrmann (CDU). Viele Ideen stehen auf dem Plan und die möchte sie so schnell wie möglich mit allen Beteiligten besprechen, um ein Paket zu schnüren und Friedrichsdorf stark aus der Krise zu führen.
Dazu gehören zum Beispiel zinslose Stundungen der Grund- und Gewerbesteuer für Unternehmen und Gewerbetreibende, die nachweislich stark von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Außerdem ein Ideen-Paket für die Belebung der Innen-stadt und aktiven Unterstützung des Handels und der Gastronomie. So könnten Kunden beispielsweise bei einem Gewinnspiel ihr Geld in Form von Gutscheinen des Gewerbevereins Aktives Friedrichsdorf zurückerhalten, der Wochenmarkt und die Digitalisierung des Handels sollten gestärkt und neue Open-Air-Formate ins Leben gerufen werden. Dabei möchte die CDU auf viele kleine Formate setzen, etwa "Musik in der Stadt" oder Weinproben. Auch eine Zusammenarbeit mit Künstlern gehört dazu. Um der Gastronomie unter die Arme zu greifen, soll die Nutzung einer möglichst großen Außenfläche in Aussicht gestellt werden und die Gebühren für die Sondernutzung entfallen. Außerdem sollten auch Sonderverkäufe vor den Geschäften möglich sein oder den Wochenmarkt für einige Samstage bis 17 Uhr verlängern, um die Stadt mehr zu beleben.
Und auch Aktionen für die Gastronomie hat die CDU auf dem Schirm: Wer sich Essen abholt, kann mit seiner Rechnung zum Beispiel an einer Verlosung teilnehmen. Und wir sollten als Stadt eine Werbekampagne für die Wiedereröffnung der Geschäfte und Gastronomie vorbereiten, um direkt starten zu können.

Prioritäten setzen

Auch über einen Sondertopf sowohl für das Gewerbe als auch einen weiteren für die Vereine, die Corona bedingte finanzielle Schwierigkeiten haben, möchte die CDU nachdenken.
Ein städtisches Hilfspaket, um zukunftssicher durch die Krise zu kommen, ist jetzt wichtig. Katja Gehrmann: „Keine Frage: Ideenaustausch und die Vernetzung von den richtigen Ansprechpartnern und Interessengruppen muss in dieser Zeit großgeschrieben werden. Es darf keine Denkverbote geben, sondern Ideen müssen ausgesprochen werden. Und dann sprechen wir gemeinsam über alles.“
Sicherlich findet man auch Sponsoren für einige Aktionen. Aber klar ist für die CDU auch, dass jetzt Prioritäten gesetzt werden müssen. „Das Geld, welches für die Verschönerung des Parks an der Bleiche genutzt werden soll, ist in die Zukunft unserer Händler, Gastronomie und Vereine sinnvoller genutzt. Der Park an der Bleiche ist bereits ein schöner Park und diese Investition können wir definitiv noch verschieben. Die Unterstützung unserer Händler nicht,“ so Katja Gehrmann.
Über dieses Thema sowie anderes was FriedrichsdorferInnen bewegt, bespricht Gehr-mann gerne am Freitag, den 12. März von 12-13 Uhr in ihrer virtuellen ansprechbar. Unter info@katja-gehrmann.de oder per Telefon unter 0151-560 444 01 kann der Einwahllink gerne angefordert werden. Zwei Mal die Woche, immer Montagabends und Freitagmittag führte Gehrmann die ansprechbar durch und möchte dieses Format gerne auch als Bürgermeisterin fortführen, um ihrem Motto „ansprechbar sein“ treu zu bleiben.

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