Friedrichsdorf. Die CDU-Bewerberin um das Friedrichsdorfer Bürgermeisteramt, Katja Gehrmann, hat für den Fall ihrer Wahl eine neue Initiative für mehr Ganztags- und Betreuungsangebote an den Friedrichsdorfer Grundschulen angekündigt. „Wir brauchen eine verlässliche Planung, die schon früher den Bedürfnissen von Eltern und Kindern Rechnung trägt,“ sagte die zweifache Mutter.

Konkret will Gehrmann für jeden Schulstandort Land, Kreis und Stadt in einer Betreuungskonferenz an einen Tisch holen, um gemeinsam mit der jeweiligen Schulgemeinde Betreuung langfristig planen zu können. Dass das an der Hardtwaldschule von Kreis und Stadt errichtete Betreuungszentrum schon kurz nach Inbetriebnahme wieder zu klein war, zeige, so Katja Gehrmann, wie wichtig eine langfristige Planung sei. Die CDU-Kandidatin machte noch einmal deutlich, wie wichtig die vom Hochtaunuskreis zugesagten zusätzlichen Modulräume seien. Die Eltern dürften mit Recht erwarten, dass diese spätestens nach der Sommerpause zur Verfügung stünden. Als Paktschule habe sich die Hardtwaldschule bislang als einzige Friedrichsdorfer Schule auf den Weg zu einem verbindlichen Ganztagsangebot gemacht. „Das findet meine volle Unterstützung,“ so die CDU-Politikerin.

Als Mutter kennt Katja Gehrmann die Friedrichsdorfer Peter Härtling Schule besonders. „ Der Hochtaunuskreis trägt mit der Entscheidung für die Vierzügigkeit der Schule im Schulentwicklungsplan der Einwohnerentwicklung unserer Stadt Rechnung,“ sagte Katja Gehrmann. Als neue Bürgermeisterin wolle sie zügig für die entrsprechenden Verwaltungsvereinbarung zwischen Kreis und Stadt sorgen, damit das dringend benötigte Betreuungszentrum gleich mitgebaut werden könne. Bis dahin müsse der zusätzliche Betreuungsbedarf durch weitere Container auf dem Schulgelände abgefangen werden. „Vom Hochtaunuskreis habe ich erfahren, dass die Stadt hier mit Unterstützung des Kreises an einer Lösung arbeitet,“ wusste die Bürgermeisterkandidatin zu berichten.

Steigenden Betreuungsbedarf sieht Katja Gehrmann auch an Grundschulen in Burgholzhausen und Köppern. „Gerade hier können Betreuungskonferenzen helfen, den Bedarf zügig zu ermitteln, warb die Kandidatin für ihren Vorstoß. Die Eltern dürften mit Recht Lösungen erwarten, die nicht durch ein Zuständigkeitsgerangel zwischen Stadt, Kreis und Land verzögert würden.

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